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Herstellung von Kieselsäure und Silikaten

Ausgangsmaterial für die Gewinnung von Kieselsäure auf nassem Wege sind Alkalisilikatlösungen, vorzugsweise Natronwasserglas, aus denen durch Zusatz von Säure amorphe Kieselsäure ausgefällt wird. Nach dem Filtrieren, Waschen und Trocknen besteht das gefällte Produkt zu 86-88% aus SiO2 und zu 10-12% aus Wasser, das sowohl im Molekülverband als auch an der Oberfläche physikalisch gebunden ist.
Metallsilikate wie Calciumsilikat und Aluminiumsilikat erhält man, indem man die bei der Fällung verwendete Säure ganz oder teilweise durch Metallsalze ersetzt, die mit Wasserglas schwer lösliche Niederschläge bilden.
Die ausgefällte Kieselsäuresuspension wird in Filterpressen überführt, in denen die bei der Fällung entstandenen Salze ausgewaschen werden und so viel Wasser wie möglich entfernt wird. Der Filterkuchen enthält noch erhebliche Wassermengen, die bis zu sechs Siebtel seines Gewichts ausmachen können und die bei der Trocknung verdampft werden. Die Trocknung erfolgt nach unterschiedlichen Verfahren, je nachdem, welche Eigenschaften für die Silica angestrebt werden. Häufig folgen noch Mahl-, Sicht- und/oder Granulationsschritte.
Als weltgrößter Hersteller produzieren wir an 9 Standorten in drei Erdteilen. Heute und in Zukunft stehen Spezialkieselsäure von Evonik Industries AG für Wissen, Erfahrung und Kontinuität zum Nutzen unserer Kunden und der Allgemeinheit.

Die Produktionsstandorte

Sipernat Karte
  • Wesseling, Germany
  • Zubillaga-Lantaron, Spain
  • Adapazari, Turkey
  • Chester, PA, USA
  • Gajraula, India
  • Maptaphud, Thailand
  • Akoh, Japan
  • Ta Yuan, Taiwan
  • Nanping, China (Joint Venture)